LV Mecklenburg-Vorpommern - Sozialpolitik

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Sozialpolitik

29.01.2010

Zusatzbeiträge: BdSt kritisiert offensichtliche Absprache der Kassen

Betroffene Versicherte sollten nun durchaus über einen Wechsel ihrer Versicherung nachdenken.


(Foto: Fotolia)
Die offensichtliche Absprache von acht gesetzlichen Krankenversicherungen, zeitgleich einen Zusatzbeitrag zu erheben, wird vom Bund der Steuerzahler scharf bemängelt. Dass sich einige Politiker aber darüber empören, dass nun erste Krankenkassen von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, kann der Verband dagegen nicht nachvollziehen; ebenso wenig den Rat, die Kasse trotz Zusatzbeitrag nicht zu wechseln. Mehr dazu

11.01.2010

Bundespläne im Sozialbereich - mal top, mal ein Flop

Arbeitsfördermaßnahmen zu prüfen, hält der BdSt für richtig. Dass keine konkreten Sparchancen genannt werden, für einen Fehler.

Im Sozialbereich will die Bundesregierung Arbeitsförderungsmaßnahmen prüfen, die Wirtschaftlichkeit der Bundesagentur für Arbeit und der Berufsgenossenschaften verbessern und für die Pflegeversicherung ist der Einstieg auf die sogenannte kapitalgedeckte Vorsorge vorgesehen. Richtige, gute – wenn auch teils überfällige – Schritte, lobt der Bund der Steuerzahler. Er hat allerdings auch einige Punkte in diesem Bereich zu bemängeln. Mehr dazu

05.01.2010

Elena-Verfahren sollte ausgesetzt werden

Wie viele andere hat auch der Bund der Steuerzahler erhebliche Bedenken gegen die Datensammlung.

Mit dem Elektronischen Entgeltnachweis (ELENA) soll Bürokratie abgebaut und die Kosten dafür gesenkt werden. Ein Vorhaben, das eigentlich ganz im Sinne des Bundes der Steuerzahler sein sollte. Doch der Verband hat erhebliche Bedenken und sieht Elena sehr kritisch – weil viel zu viele Daten erhoben werden und dies ein weiterer Schritt zum gläsernen Bürger ist und weil nun alle Arbeitgeber jeden Monat Daten verschicken müssen, statt nur im Bedarfsfall, wodurch ein neuer bürokratischer Aufwand entsteht. Mehr dazu

23.12.2009

Kritik an höheren Sozialabgaben

Der BdSt hält das Vorhaben für einen Betrug am Wähler und fordert, dass stattdessen endlich gespart wird.

Agentur für Arbeit Die Bundesregierung überlegt, den Arbeitslosenbeitrag stärker als ohnehin festgelegt zu erhöhen. Dafür gibt es heftige Kritik – von Arbeitgebervertretern, der Opposition und sogar aus den eigenen Reihen der Regierungsparteien. Auch der Bund der Steuerzahler erteilt diesen Spekulationen eine klare Absage. Er betont: Deutschland hat kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem. Dementsprechend sollte endlich gespart werden, statt sich Gedanken über weitere Einnahmen zu machen. Mehr dazu

04.08.2009

Steuerklasse: Werdende Eltern dürfen wählen

Verhalten sei nicht ''rechtsethisch verwerflich''.

Babybauch
(Foto:fotolia)
Das Bundessozialgericht hat entschieden: Ein Wechsel der Steuerklasse, allein um später ein höheres Elterngeld zu erzielen, ist rechtens. Diese Möglichkeit sei während des Gesetzgebungsverfahrens erörtert worden und niemand habe Bedenken geäußert, lautet die Begründung. Werdende Eltern müssen jetzt nur schnell genug handeln. Mehr dazu

05.07.2009

Der Gesundheitsfonds - Aufbau und Schwachstellen

Der Bund der Steuerzahler erklärt das neue System und nimmt Stellung.

Das Finanzierungssystem der Gesetzlichen Krankenversicherungen hat sich mit der Einführung des Gesundheitsfonds grundlegend geändert. Der Aufbau klingt zunächst schlicht und einfach, doch es wird schnell kompliziert – nur einer der Kritikpunkte des Bundes der Steuerzahler. Mehr dazu

02.06.2009

Urteil zur Kindererziehungszeit

Rentenversicherung muss auch Mitglieder von Versorgungseinrichtungen berücksichtigen

Nach einem Urteil des Bundessozialgerichts muss die Deutsche Rentenversicherung auch die Kindererziehungszeiten von Eltern vormerken, die in einem berufsständischen Versorgungswerk Mitglied sind. Dort steigern Erziehungszeiten die Rente in der Regel nicht. Und genau in diesen Fällen müsse die gesetzliche Rentenversicherung einspringen. Mehr dazu

01.04.2009

Sind Abschläge auf die Rente rechtmäßig?

Das Bundessozialgericht hat zweimal entschieden - jetzt hat das Verfassungsgericht das Wort.


(Foto: fotolia)
Seit 2001 müssen jüngere Erwerbsminderungsrentner einen Abschlag auf ihre Rente hinnehmen. Der 4. Senat des Bundessozialgerichts hielt diese Regelung 2006 für unzulässig. Der inzwischen zuständige 5. Senat des Bundessozialgerichts dagegen erklärte sie 2008 für rechtmäßig. Gegen diese Entscheidung wurde nun Verfassungsbeschwerde eingereicht. Mit einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist jedoch erst in etlichen Monaten zu rechnen. Mehr dazu

03.04.2009

Doch wieder Krankengeld für Selbständige in der GKV

Vor allem ältere Versicherte hatten sich massiv beschwert.

Die Regelung, die seit 1. Januar gilt, soll schon zum 1. August wieder geändert werden. Die freiwillig gesetzlich versicherten Selbständigen haben dann die Wahl, ob sie einen ermäßigten Beitragssatz zahlen und kein Krankengeld erhalten, oder ob sie den normalen Satz zahlen und ab der siebten Krankheitswoche Krankengeld bekommen. Mehr dazu

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