LV Mecklenburg-Vorpommern - Pressemitteilungen 2009

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09.12.2009

Weihnachtsfeiern und Steuern

Tipp vom Bund der Steuerzahler Mecklenburg-Vorpommern

Zuwendungen eines Arbeitgebers an seine Arbeitnehmer anlässlich einer betrieblichen Weihnachtsfeier sind Lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei, sofern einige Regeln beachtet werden, darauf weist der Bund der Steuerzahler (BdSt) Mecklenburg-Vorpommern hin. Mehr dazu

03.12.2009

Abgeltungsteuer

Steuerverluste bis 15. Dezember 2009 feststellen lassen

Im letzten Monat des Jahres stehen viele wichtige Termine an, die die Steuerzahler nicht aus den Augen verlieren sollten. Insbesondere Steuerzahler mit Verlusten aus Kapitalanlagen sollten den Stichtag für den Verlustverrechnungsantrag am 15. Dezember unbedingt beachten. Mehr dazu

05.11.2009

Steuerfreibeträge der Kinder nutzen

Vermögensverlagerung auf die Kinder

Familien mit Kindern haben die Möglichkeit, Vermögen zu verteilen und somit die Freibeträge der Kinder steueroptimal zu nutzen. Der Bund der Steuerzahler hat berechnet, dass Kinder im Jahr 2009 Kapitalerträge in Höhe von 8.671 Euro steuerfrei einnehmen können, wenn sie keine weiteren steuerpflichtigen Einkünfte erzielen. Im Jahr 2010 steigt dieser Betrag sogar auf 8.841 Euro. Bei der Übertragung von Vermögen, um diesen steuerlich freigestellten Betrag auszunutzen, gilt jedoch einiges zu beachten: Mehr dazu

15.10.2009

Das Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler "Die öffentliche Verschwendung 2009" wird veröffentlicht

Vier Fälle aus Mecklenburg-Vorpommern

Heute veröffentlicht der Bund der Steuerzahler (BdSt) sein Schwarzbuch "Die öffentliche Verschwendung 2009". Mit insgesamt 128 Fällen zeigt der Verband Beispiele auf, die für einen verschwenderischen, unwirtschaftlichen oder fahrlässigen Umgang mit Steuergeldern stehen. In verschiedenen Kategorien werden z.B. Fehlplanungen oder Baukosten-explosionen aufgezeigt, die teuren Folgen vom Amtsschimmel dargestellt oder Annehmlichkeiten benannt, für die die Steuerzahler teuer zahlen müssen. Auch die Reiselust einiger Volksvertreter wird in einem Kapitel dargestellt. "Die Fälle im Schwarzbuch sind traurige Beispiele, die nur die Spitze des Eisbergs aufzeigen. Deshalb ist eine schonungs-lose Bilanz wichtig, denn Steuergeldverschwendung muss entschlossen bekämpft werden", mahnt Uwe Karsten, Landesvorsitzender des BdSt Mecklenburg-Vorpommern e.V. Mehr dazu

10.08.2009

Kindergeld/Kinderfreibetrag

Krankenversicherungsbeiträge mindern Einkünfte des Kindes

Der Bund der Steuerzahler (BdSt) weist auf eine neue Entscheidung des Finanzgerichts Münsters hin. Danach mindern Beiträge des Kindes zu einer freiwilligen gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung sowie unvermeidbare Beiträge für eine private Kranken- und Pflegeversicherung die Einkünfte und Bezüge des Kindes auch dann, wenn das Kind im Rahmen einer Familienversicherung mitversichert ist (Az.: 3 K 840/08 Kg). Mehr dazu

08.07.2009

Alte Testamente prüfen

Anpassung an neues Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht

Seit Anfang des Jahres 2009 gelten neue Regeln zur Erbschaft- und Schenkungsteuer. Für Erbfälle zwischen dem 1. Januar 2007 und dem 31. Dezember 2008 sah das Gesetz bis Mitte des Jahres eine Wahlmöglichkeit vor. Erben konnten sich danach entscheiden, ob sie das neue oder das alte Erbschaftsteuerrecht nutzen möchten. Spätestens nach Ablauf dieser Frist sind nun die alten Erbschaft- und Schenkungsteuerregelungen nicht mehr anwendbar. Mehr dazu

26.06.2009

Ferienjobs: Steuern zurückholen

Schüler und Studenten, die in den Ferien arbeiten, können sich in der Regel die abgezogene Lohn- und ggf. Kirchensteuer sowie den Solidaritätszuschlag vollständig zurückholen. Darauf weist der Bund der Steuerzahler Mecklenburg hin. Die Ferienjobber dürfen allerdings nur eine bestimmte Summe verdienen, sonst gibt es keine Rückzahlung und ihre Eltern könnten ihre Ansprüche auf Kindergeld, Kinderfreibetrag und Co. verlieren. Mehr dazu

08.06.2009

Kfz-Steuer für neue Fahrzeuge ausgesetzt

Letzter Zulassungstermin: 30. Juni 2009!

Die Kfz-Steuer wird für Pkw, die nach dem 4. November 2008 und vor dem 1. Juli 2009 angeschafft und erstmals zugelassen werden, i.d.R. für ein Jahr erlassen. Für Pkw, die die Euro-5- oder Euro-6-Norm erfüllen, gilt die Steuerbefreiung sogar maximal für zwei Jahre, informiert der Bund der Steuerzahler. Zu beachten ist jedoch, dass der Zeitraum der Nichterhebung der Kfz-Steuer in jedem Fall am 31. Dezember 2010 endet. Je früher man also die Erstzulassung seines Euro-5- oder Euro-6-Autos in den Händen hält, desto länger profitiert man von der Steuerbefreiung. Mehr dazu

06.05.2009

Spendenabzug bei ehrenamtlicher Tätigkeit

Zum 1. Januar 2007 wurde der bisher noch recht unbekannte Ehrenamtsfreibetrag eingeführt. Einnahmen in Höhe von 500 Euro im Jahr können ehrenamtlich Tätige als Aufwandspauschale steuerfrei erhalten, wenn sie nebenberuflich in gemeinnützigen oder mildtätigen Vereinen oder im kirchlichen Bereich tätig sind und der Übungsleiterfreibetrag nicht anwendbar ist, erklärt der Bund der Steuerzahler. Mehr dazu

17.04.2009

Steuerfalle beim Kurzarbeitergeld

Kurzarbeitergeld kann Einkommensteuerbelastung erhöhen

Immer mehr Unternehmen sehen sich angesichts der wirtschaftlichen Lage gezwungen, Kurzarbeit anzumelden. Als Ausgleich für den dadurch verminderten Lohn zahlt die Bundesagentur für Arbeit Kurzarbeitergeld an die betroffenen Arbeitnehmer. Dieses Kurzarbeitergeld ist für den Arbeitnehmer steuerfrei. Dennoch lauert hier eine Steuerfalle, die zu Einkommensteuernachzahlungen führen kann. Denn das Kurzarbeitergeld steht unter dem so genannten Progressionsvorbehalt, wird also bei der Festlegung des Steuersatzes für das steuerpflichtige Einkommen berücksichtigt. Die Folge: Das Kurzarbeitergeld selbst bleibt steuerfrei, das übrige steuerpflichtige Einkommen wird jedoch mit einem höheren Steuersatz belegt. Darauf weist der Bund der Steuerzahler Mecklenburg-Vorpommern hin. Mehr dazu

07.04.2009

Musterverfahren häusliches Arbeitszimmer

Vorläufigkeitsvermerk erteilt

Seit dem 1. Januar 2007 wird ein häusliches Arbeitszimmer steuerlich nur noch anerkannt, wenn es den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Tätigkeit darstellt. Damit können lediglich Steuerzahler, deren wesentliche und prägende Tätigkeiten des Berufs im heimischen Arbeitszimmer ausgeübt werden, die Kosten für das häusliche Arbeitszimmer vollständig als Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben in der Einkommensteuererklärung geltend machen. Allen anderen steht keine Abzugsmöglichkeit von Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer zu, selbst wenn kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Der Bund der Steuerzahler hält die Neufassung der Regelung für verfassungswidrig und führt ein entsprechendes Musterverfahren. Mehr dazu

13.03.2009

Steuern und Umzugskosten

Zieht ein Steuerzahler berufsbedingt um, kann er die Umzugskosten in seiner Einkommensteuererklärung geltend machen. Darauf weist der Bund der Steuerzahler hin. Ein Wohnungswechsel ist beruflich veranlasst, wenn die Fahrtzeit zwischen der Wohnung und der Arbeitsstätte um wenigstens eine Stunde verkürzt wird. Eine berufliche Veranlassung liegt auch vor, wenn der Umzug im überwiegenden Interesse des Arbeitgebers ist oder wenn eine Zweitwohnung berufsbedingt bezogen oder aufgegeben wird. Mehr dazu

06.03.2009

Schuldenbremse in die Verfassung von MV

Steuerzahlerbund fordert Erweiterung der Landesverfassung von Mecklenburg-Vorpommern

Der Bund der Steuerzahler Mecklenburg-Vorpommern fordert den Landtag auf, einen verbindlichen Neuverschuldungsstopp in die Landesverfassung aufzunehmen. Als Vorlage könne der Kompromissvorschlag der Föderalismuskommission II dienen. Danach dürfen ab dem Jahr 2020 die Einnahmen der Länder aus Krediten 0 Prozent des Bruttoinlandsprodukts nicht überschreiten. Artikel 65 der Landesverfassung ist dem folgend zu novellieren. Mehr dazu

07.01.2009

Steuerliche Aufbewahrungsfristen: Diese Unterlagen können ab 2009 vernichtet werden

Den Beginn des Jahres sollten alle Unternehmen, Freiberuflern und Verbände nutzen, die Aktenschränke von alten Unterlagen zu entlasten.
Darauf hat jetzt der Bund der Steuerzahler Mecklenburg-Vorpommern hingewiesen. Mehr dazu

25.01.2009

Rentner im Visier der Finanzämter - BdSt-Ratgeber bietet Hilfe

Vielen Rentnern droht 2009 eine Steuernachzahlung. Wer betroffen ist und was nun zu tun ist, erklärt der Ratgeber "Steuererklärung für Senioren" vom Bund der Steuerzahler.

Schwerin. Seit 2005 gilt das Alterseinkünftegesetz, seitdem müssen rund 3,3 Millionen Rentner Steuern zahlen. Doch längst nicht alle sind dieser Pflicht nachgekommen. Viele ließen alles beim Alten und blieben unbehelligt, da die Finanzämter gar nicht wussten, welche Senioren Steuern zahlen müssen. Durch die Steueridentifikationsnummer sind die Rentenversicherungen nun aber in der Lage, die Daten über die Einkünfte der Rentner direkt an die Finanzämter weiterzuleiten. Sprich: Jetzt wird jedes Finanzamt feststellen, welcher Rentner keine Steuern gezahlt hat, und rückwirkende Forderungen stellen. Mehr dazu

14.01.2009

Heiraten & Steuern

Keine Steuerersparnis ohne amtlichen Trauschein

Viele Paare bereiten in den ersten Monaten des Jahres ihre Hochzeit vor. Neben den Vorbereitungen für die Feierlichkeiten sollten Paare auch die steuerlichen Möglichkeiten, die sich durch eine Eheschließung ergeben, nicht vernachlässigen. Für viele Paare wird sich eine gemeinsame Veranlagung zur Einkommensteuer lohnen, teilt der Bund der Steuerzahler mit. Mehr dazu

25.09.2009

Unfall auf dem Weg zur Arbeit

Kosten sind steuerlich absetzbar

Mit der Einführung der alten Rechtslage zur Pendlerpauschale sind auch Unfallkosten, die auf dem Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte entstehen, wieder steuerlich abzugsfähig. Die jüngst veröffentlichte Verwaltungsanweisung des Bundesministerium der Finanzen vom 31. August 2009 stellt dies nun noch einmal ausdrücklich klar. Mehr dazu

13.10.2009

Statement des BdSt MV zur BUGA 2009 in Schwerin

Mit der Abschlussveranstaltung der Bundesgartenschau 2009 in Schwerin hat auch der BdSt MV genau hingehört, ob die Lobeshymnen tatsächlich zu recht erhoben werden. Land und Landeshauptstadt zogen mit Minister Dr. Backhaus und Oberbürgermeisterin Frau Gramkow sowie mit dem BUGA-Chef Sandner Bilanz. Dass sich keiner von ihnen auf den konkreten finanziellen Gewinn (von dem seit Wochen hinter vorgehaltener Hand gesprochen wird) festnageln ließ, zeugt aus Sicht des BdSt auch diesbezüglich für eine klare Strategie. Seit 10 Jahren hat der BdSt die Arbeitsweise der BUGA-Macher verfolgt, hatte damals Oberbürgermeister Claussen bei ersten Planungen vor einem finanziellen Fiasko für die Stadt Schwerin gewarnt, wenn die seinerzeit geplanten Vorhaben umgesetzt würden. Stadt und Land haben in Anbetracht vieler Kritik daraufhin ein BUGA-Konzept erarbeitet, das den finanziellen Rahmen streng reglementierte. Der Bund der Steuerzahler hat im Sinne der Steuerzahler, die diese BUGA letztendlich finanzieren, die Planungen und Umsetzungen beobachtet und im ständigen Kontakt mit der BUGA-Geschäftsführung begleitet. Wir bescheinigen dem BUGA-Team und der Stadt Schwerin eine durchaus positive wirtschaftliche Durchführung. Schließlich ist die IGA 2003 in Rostock mit einem Minus von 20 Mio. Euro noch in Erinnerung-so ein Desaster durfte sich nicht wiederholen. Für Schwerin ist die für die Wirtschaftlichkeit vorausgesagte notwendige Besucherzahl überschritten. Da sollte sich unter dem Strich ein positives Ergebnis abzeichnen. Mehr dazu

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